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Herzlich willkommen

auf den Webseiten der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins.

Water Action Day bei der COP23

Im Rahmen der COP23 hat am 10. November 2017 in Bonn ein internationaler Wasseraktionstag „Water Action Day“ stattgefunden.
Gemeinsam mit vielen anderen Vertretern/innen von Regierungen und internationalen Organisationen hat die Präsidentin der IKSR, Martine Rohn-Brossard, im Namen der IKSR die internationale Erklärung „Nature-Based Solutions for Water Management under Climate Change“ unterzeichnet (siehe Fotos). Maßnahmen, mit denen der Wasserrückhalt im gesamten Einzugsgebiet erhöht wird, wie Erhalt und Ausweitung von Überschwemmungsflächen, Deichrückverlegungen, Renaturierungen, Extensivierungen, Schaffung von Rückhalteräumen dienen gleichzeitig der Verbesserung der Gewässerökologie, der Hochwasservorsorge und mindern negative Auswirkungen des Klimawandels (siehe auch IKSR-Klimawandelanpassungsstrategie).

Drei Rhein-Kommissionen veranstalten ein Niedrigwasser-Symposium

Am 20. und 21. September 2017 fand in Basel das internationale Symposium „Low flows in the Rhine catchment“ (Niedrigwasser im Rheineinzugsgebiet) statt. Das Symposium wurde gemeinsam von drei „Rhein-Kommissionen“, der Internationalen Kommission für die Hydrologie des Rheingebietes (KHR), der IKSR und der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt (ZKR), mit Unterstützung des schweizerischen Bundesamtes für Umwelt (BAFU), veranstaltet. 

Mehr Informationen zum Symposium und die Ergebnisse finden Sie hier.

Bald freie Bahn für Wanderfische in Gerstheim!

Die Bauarbeiten am neuen Fischpass in Gerstheim am Oberrhein schreiten voran (Foto EDF). Diese Fischwanderhilfe wird 2018 in Betrieb gehen. Seit 2016 funktioniert auch der Fischpass an der Staustufe Straßburg, auch wenn noch verschiedene Optimierungen laufen.  Die Fischpässe in Straßburg und Gerstheim ermöglichen den Zugang zu Laichhabitaten (u.a. Lachs) im Elz-Dreisam-System (Raum Freiburg) über den Leopoldskanal, wenn auch an drei festen Schwellen in den Altrhein-Schlingen Gerstheim und Rhinau bis 2018 der Aufstieg ermöglicht wird. Die stromabwärts am Rheinhauptstrom gelegenen Fischpässe in Iffezheim (seit 2000) und Gambsheim (seit 2006) werden gut genutzt wie neue Zahlen belegen: Bis September 2017 sind mehr als 150 aufsteigende Lachse in Iffezheim bzw. 100 in Gambsheim registriert worden.  Auch in der Sieg, die bei Bonn in den Rhein mündet, sind 2017 bereits über 100 Lachse aufgestiegen.

Informationsaustausch der IKSR-Präsidentin mit den als Beobachter bei der IKSR anerkannten NGOs

Am 28. September 2017 fand in Koblenz das jährliche Treffen der Präsidentin Martine Rohn-Brossard mit den als Beobachter bei der IKSR anerkannten NGOs statt. Schwerpunkt war ein mögliches neues Programm für die zukünftigen Arbeiten der IKSR nach 2020. Die anwesenden NGOs lobten die gute Zusammenarbeit und hoben für sie wichtige Themen wie beispielsweise künftiger Umgang mit Mikroverunreinigungen, Durchgängigkeit, Hochwasservorsorge und Mikroplastik hervor, die stärker in den Fokus genommen werden sollten.

Neun Staaten - ein Flussgebiet

Zum Wohl des Rheins und aller ihm zufließenden Gewässer kooperieren die Mitglieder der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) - Schweiz, Frankreich, Deutschland, Luxemburg, die Niederlande und die Europäische Kommission - erfolgreich mit Österreich, Liechtenstein, der belgischen Region Wallonien und Italien. Die Schwerpunkte der Arbeit sind die nachhaltige Entwicklung des Rheins, seiner Auen und der gute Zustand aller Gewässer im Einzugsgebiet.

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IKSR gewinnt den prestigeträchtigen Thiess International Riverprize

Jahrzehntelange grenzüberschreitende Arbeit im Rheinschutz weltweit gewürdigt!

Am 16. September 2014 hat die IKSR in Canberra (Australien) den Thiess International Riverprize 2014 gewonnen. Der Preis wurde dem Präsidenten der IKSR, Gustaaf Borchardt und der stellvertretenden Geschäftsführerin, Anne Schulte-Wülwer-Leidig während einer Gala-Veranstaltung überreicht.

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Die Geschichte der IKSR

Was waren die Gründe für die Zusammenarbeit?  Welche Schritte und Ereignisse waren maßgebend?  Die IKSR wird weltweit zu einem Vorbild für den Umwelt- und Gewässerschutz, an dem sich zahlreiche Organisationen orientieren.  Das Sekretariat hat dazu einige neue Seiten über die Erfolgsgeschichte der IKSR erstellt. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Der Rhein und sein Einzugsgebiet

Der vorliegende Bericht gibt einen Überblick über ökologische Verbesserungen am Rheinstrom und über die aktuelle chemische Wasserqualität. Zudem wird Bilanz über die bisherige Umsetzung des Aktionsplans Hochwasser gezogen.

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Mikroverunreinigungen

In den letzten Jahren konnte die Verschmutzung des Rheins und vieler seiner Nebengewässer durch die Verringerung der Schad- und Nährstoffeinträge aus Industrie und Kommunen deutlich verbessert werden. Eine neue Herausforderung an den Gewässerschutz stellen jedoch die Mikroverunreinigungen dar.

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Berichte

246. Mikroverunreinigungen im Rheineinzugsgebiet Bilanz 2017

Die IKSR hat seit 2008 Informationen über die Relevanz verschiedener Mikroverunreinigungen im...


Berichte

243. Biozideinsatz zur Legionellenbekämpfung in Kühlsystemen von Kraftwerken und sonstigen Verdunstungskühlanlagen

Ausgehend vom IKSR-Fachbericht Nr. 132 über Antifoulings und Kühlwassersysteme hat sich die IKSR mit folgenden...


Berichte

245. Bericht der Präsidentin der IKSR 2017

Die Präsidentin der IKSR erstattet in der PLEN-CC jährlich Bericht über die wichtigsten Kommissionsaktivitäten...


Berichte

244. Warn- und Alarmplan Rhein - Meldungen 2016 -

Ziel des Warn- und Alarmplans (WAP) ist, plötzlich im Rheineinzugsgebiet auftretende Verunreinigungen mit...


Berichte

242. Rheinstoffliste 2017

Die Rheinstoffliste, welche alle drei Jahre aktualisiert wird, legt die Stoffe fest, die im Rahmen des...


Pressemitteilungen

IKSR – Der Rhein für alle

Wie geht es dem Rhein heute? Dies kann die breite Öffentlichkeit jetzt der neuen IKSR-Broschüre „Rhein für alle“ entnehmen. Die IKSR möchte den Rhein den Bürgerinnen und Bürgern im gesamten internationalen Einzugsgebiet als bedeutende Lebensader für Mensch und Natur nahe bringen. Ziel ist es, auf den Gewässer- und Ressourcenschutz und die erforderliche ökologische Vernetzung für Wanderfische, die für ihren Lebenszyklus intakte Wanderwege zwischen Rhein und Nordsee/Atlantik benötigen und auch auf die große Bedeutung von Auen für Hoch- und Niedrigwasser, aufmerksam zu machen. Die IKSR stellt ihr...


Pressemitteilungen

Internationaler und nationaler Gewässerschutz am Rhein "30 Jahre nach Sandoz" wo stehen wir heute und was steht noch an?

Hohe Investitionen in den Umwelt- und Gewässerschutz – ausgelöst durch den Sandoz-Brandunfall vor 30 Jahren - haben aufgezeigt, dass es möglich ist, aus der Kloake Rhein wieder einen weitgehend sauberen Strom zu machen. Dafür ist der vielfältig genutzte Rhein mit seiner hohen Industriedichte an seinen Ufern weltweit zum Beispiel geworden. Unzählige Besucher aus Asien, Afrika, Mittel- und Südamerika sowie weltweite Einladungen zu Umweltkongressen belegen dies. Koblenz, 13. Oktober 2016 Auf diesen Erfolg haben heute die Internationale Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) und die deutsche...


2019 - Internationales Jahr des Lachses

 Das Jahr 2019 soll auf Veranlassung der North Atlantic Salmon Conservation Organization (NASCO) und der North Pacific Anadromous Fish Commission (NPAFC) zum Internationalen Jahr des Lachses (IYS) ausgerufen werden. Das öffentliche und politische Bewusstsein für den Lachs und für seine Erhaltung und nachhaltige Nutzung soll damit geschärft werden. Große internationale Veranstaltungen dazu sind geplant und weitere nationale oder regionale Initiativen oder Veranstaltungen anlässlich des IYS ausdrücklich erwünscht (siehe auch http://www.nasco.int/iys.html).

Hochwasservorhersage