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Chemischer Zustand – schon viel erreicht

Das Einleiten von Abwasser aus Industrie und Haushalten war bis in die 80er Jahre die wichtigste Ursache für Belastungen der Flüsse mit Nährstoffen und Schadstoffen. Durch den Ausbau der Kläranlagen ging die Belastung aus diesen punktuellen Quellen stark zurück. Problematisch sind nach wie vor diffuse Belastungen, die über die Luft oder den Boden in die Gewässer gelangen.

Klassisches Beispiel für die diffuse Belastung ist Nitrat, das insbesondere aus Ackerflächen ausgewaschen wird und über Boden und Grundwasser in Flüsse und Seen gelangt. Untersuchungen haben ergeben, dass die Belastung mit Nährstoffen und Schadstoffen im Flussgebiet des Rheins immer noch zu hoch ist. Bei den Schadstoffen handelt es sich um Schwermetalle wie Chrom, Kupfer, Zink und Nickel sowie um PCB und Hexachlorbenzol, die überwiegend auf frühere Einleitungen sowie diffuse Quellen zurückzuführen sind.

Europäische Kommission

Die Europäische Kommission ermöglicht den Zugang zu Berichten aller EU- Mitgliedstaaten und Flussgebietskonventionen zur Umsetzung der Wasser- rahmenrichtlinie und hat 2015 hierzu einen europäischen Bericht vorgelegt