Menu
Breadcrumb

Workshop Gewässerstrukturmaßnahmen am Rhein:
best practice?

 24./25. April 2008, ZKR, Straßburg
Auf dem Weg zu einem Interessenausgleich zwischen Gewässerökologie und Schifffahrt

Die Bilanz 2005 über die Umsetzung des IKSR – Programms „Rhein 2020“ hat aufgezeigt, dass das Ziel „Erhöhung der Strukturvielfalt am Rheinhauptstrom“ nicht erreicht wurde. Die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) zielt gleichfalls auf eine Verbesserung der Gewässerstruktur ab. Der Rhein und alle größeren Nebenflüsse sind laut WRRL als erheblich verändert eingestuft worden, d.h. das gute ökologische Potenzial ist zu erreichen. Da diese Gewässer zugleich wichtige Schifffahrtsstraßen sind, ist eine enge Zusammenarbeit mit den für die Unterhaltung der Schifffahrtsstraßen verantwortlichen Behörden erforderlich.

Wie sollen nun aus Sicht der Schifffahrt und der Gewässerökologie „best practice“ Maßnahmen für Gewässerstruktur, -unterhaltung und -ausbau aussehen? Mit diesem Workshop soll der Weg zu einem konstruktiven Interessenausgleich zwischen Gewässerökologie und Schifffahrt gemeinsam zurückgelegt werden.

 Mit der gegenseitigen Vorstellung der Erfordernisse und über Diskussionen in Kleingruppen wurden IKSR-ZKR-Empfehlungen für „best practice“ - Maßnahmen vorbereitet. Schwerpunkt des Workshops bildeten daher konkrete praktische Beispiele z. B. für die umweltverträgliche Ufergestaltung. Der Workshop sollte das gegenseitige Problembewusstsein vertiefen, um die in der EG-Wasserrahmenrichtlinie geforderte Balance zwischen Nutzung und Schutz einen weiteren Schritt nach vorn zu bringen. Der Workshop wurde in Deutsch, Französisch und Niederländisch abgehalten.

Mit diesem Workshop sollten Fachleute aus Gewässerschutz-, Naturschutz- und Schifffahrtsverwaltungen der Staaten im Rheineinzugsgebiet, insbesondere Praktiker, die mit dem Ausbau der Wasserstraßen bzw. der Gewässerunterhaltung vor Ort betraut sind, interessierte Vertreter/innen von Nichtregierungsorganisationen, Vertreter/innen anderer Flusskommissionen (Schutz- und Schifffahrtskommissionen) angesprochen werden.

Dokumentendownload

Programm (PDF 2,2MB)