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Niedrigwasser

Niedrige Wasserstände sind, genau wie Hochwasser, natürliche, selbstverständliche Ereignisse, die unvermeidbar sind. Neben einer geringeren Stromproduktion der Wasserkraftwerke, sind Einschränkungen der Schifffahrt eine ernstzunehmende Folge von Niedrigwasserereignissen. Zudem ist auch das Ökosystem betroffen, da Niedrigwasser nicht selten mit hohen  Temperaturen verbunden ist, die zu einem niedrigen Sauerstoffgehalt im Fluss führen. Die Anliegerstaaten des Rheins möchten dem Thema Niedrigwasser mehr Aufmerksamkeit widmen.

Die IKSR (Expertengruppe Niedrigwasser) erstellt Analysen vorheriger Niedrigwasserereignisse (siehe z.B. Bericht zum Niedrigwasser 2011) und untersucht ihre Auswirkungen auf unterschiedliche Nutzungen des Rheins. Ebenso wird an der Zusammenstellung bestehender nationaler Niedrigwassermanagement-Maßnahmen, sowie am Aufbau eines Niedrigwasser-Monitorings gearbeitet.

Am 20. und 21. September 2017 fand in Basel das internationale Symposium „Low flows in the Rhine catchment“  (Niedrigwasser im Rheineinzugsgebiet), das sich mit diesem Thema vertieft auseinandergesetzt hat, statt.