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Auen

Flussauen, auch kurz „Auen“ genannt, sind die Niederungen entlang eines Flusses, die von wechselndem Hoch- und Niedrigwasser geprägt sind.

 Auen sind für das Ökosystem Rhein, aber auch für den Menschen lebensnotwendig. Sie sind wertvolle Naturressourcen und natürliche Hochwasserpuffer. Sie verstärken den Wasserrückhalt und stellen so die beste Hochwasservorsorge dar.

Die Reaktivierung von Überschwemmungsauen (Auwäldern) am Rhein und die Wiederanbindung von Auengewässern sind zwei wichtige Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung des Rheinstroms.

In ihrem Programm „Rhein 2020“ zur nachhaltigen Entwicklung des Rheins hat die IKSR die Ziele formuliert, bis 2020 160 km² Überschwemmungsgebiet am Rhein und in der Rheinniederung sowie 1.000 km² im Rheineinzugsgebiet zu reaktivieren und die Fließgewässer auf einer Länge von 11.000 km zu renaturieren. Außerdem sollen 100 Rhein-Altarme und Rheinnebengewässer bis 2020 wieder angebunden werden.

In einer ersten Bilanz zeigte sich, dass die bis 2005 gefassten Zwischenziele erreicht sind. Bis 2012 wurden zirka 122 km² Überschwemmungsauen am Rhein reaktiviert und 80 Rheinaltarme und Rheinnebengewässer wieder angebunden.