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Industrielles Abwasser

Industrielle Betriebe führen ihre Abwässer entweder kommunalen Kläranlagen zu (so genannte Indirekteinleiter) oder über eine betriebseigene Kläranlage direkt in die Gewässer ein (so genannte Direkteinleiter). Bei Industrie- und Gewerbebetrieben werden häufig ganz spezielle Verfahren zur Behandlung des Abwassers eingesetzt.

So haben 2004 im Rheineinzugsgebiet mehr als 950 industrielle Betriebe gereinigte Abwässer direkt in den Rhein eingeleitet. Diese können leicht abbaubare organische Verbindungen sowie manchmal auch schwer abbaubare Stoffe wie halogenierte organische Verbindungen oder Schwermetalle enthalten.

Einen Sonderfall stellt die Wärmebelastung der Gewässer durch Kühlwasser- und Kläranlageneinleitungen dar.