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Naturschutz

Zahlreiche wasserabhängige Schutzgebiete im Rheineinzugsgebiet tragen  zusammen mit weiteren Schutzmaßnahmen dazu bei, die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts des Rheinsystems zu erhalten und, wo nötig, wiederherzustellen.

Im Einzugsgebiet des Rheins befinden sich

  • rund 9.016 Wasserschutzgebiete für Trinkwasserentnahmen. Sie müssen vor diffusen Stoffeinträgen aus der Landwirtschaft und dem städtischen Umfeld geschützt werden.
  • etwa 386 Vogelschutzgebiete und etwa 1.335 Fauna-Flora-Habitat-Gebiete. Als Teil des Biotopverbund- und Schutzgebietssystems „Natura 2000“ dienen sie dem Erhalt wasserabhängiger Lebensräume und Arten, zum Beispiel dem Schutz bedeutender Fischlebensräume und wichtiger Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiete für Vögel. Die Gesamtfläche wasserabhängiger Natura 2000-Gebiete im Rheingebiet beträgt 35.438 km², das entspricht etwa 18,5 Prozent.

Neben dem Wattenmeer sind die Gewässer des Programms „Rhein & Lachs 2020“ von überregionaler Bedeutung.