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Lachs 2000

Dieses Programm hatte das Ziel, das Ökosystem des Rheins so zu verbessern, dass der Lachs und andere Wanderfische bis zum Jahr 2000 im Strom wieder heimisch werden können. Lachs 2020 setzt die erfolgreichen Aktionen für Wanderfische des abgelaufenen Programms Lachs 2000 fort.

Dank der regen Beteiligung aller Rheinanliegerstaaten und vieler Fischereiverbände konnte Lachs 2000 / Lachs 2020 folgende Erfolge vorweisen:

  • Im Jahr 2015 wurden im Rheinsystem über 700 Lachse gezählt! Allein an der Beobachtungsstation am Fischpass in Iffezheim (Oberrhein) wurden dabei 228 Lachse registriert, wesentlich mehr als in den Jahren zuvor.
  • Der Fischpass in Straßburg ist Ende 2015 in Betrieb gegangen. Die Schleusensteuerung am Haringvliet soll 2018 verbessert werden.
  • 2006 ging der Fischpass Gambsheim in Betrieb. Im Fischpass stiegen im ersten Jahr mehr als 60.000 Fische (23 Arten) auf. Doch weitere Staustufen versperren den Weg stromaufwärts zum Hochrhein. Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie für weitere Fischpässe in diese Staustufen liegen vor (IKSR-Bericht Nr. 158). Hier bleibt noch viel zu tun. 
  • 2000 ging der Fischpass Iffezheim in Betrieb
  • 1996 wurden bei Elektrobefischungen vor dem Stauwehr Iffezheim 32 laichreife Lachse und 63 Meerforellen gefangen und oberhalb in den Laichgewässern wieder ausgesetzt.
  • Seit 1995 wandern Lachse 700 Kilometer weit in den Oberrhein bis zur Staustufe Iffezheim.
  • Seit 1990 steigen erste Lachse aus der Nordsee über das Rheindelta und den Niederrhein in die Sieg auf, wo sie sich seit 1994 wieder natürlich vermehren.