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Aktionsplan Hochwasser

Die großen Rheinhochwasser 1993 und 1995 hatten zur Folge, dass die IKSR in der 12. Rhein-Ministerkonferenz am 22. Januar 1998 in Rotterdam den "Aktionsplan Hochwasser" für den Rhein beschlossen hat. Er zielt darauf ab, Menschen und Güter bis 2020 besser vor Hochwasser zu schützen und die Rheinauen auszuweiten und aufzuwerten.

Der Plan ist in Phasen aufgeteilt und wird mit einem Kostenvolumen von 12 Milliarden Euro bis 2020 als Teil von „Rhein 2020“ in den Rheinanliegerstaaten umgesetzt.

2005 wurde zum zweiten Mal Bilanz des Aktionsplans Hochwasser (1995-2005) gezogen. Diese Bilanz zeigte, dass fast alle bis 2005 geplanten Maßnahmen effektiv und wirkungsvoll mit ihrem vorab geschätzten Kostenaufwand umgesetzt werden konnten.

2007 bekräftigen die für den Rheinschutz zuständigen Ministerinnen und Minister sowie der Europäische Umweltkommissar die Notwendigkeit, die laufenden national aufgestellten und international abgestimmten Maßnahmen zum Erreichen der gesetzten Ziele des Aktionsplans Hochwasser bis 2020 zügig und vollständig umzusetzen. Das Kommuniqué der Ministerkonferenz 2007 enthält die empfohlenen Maßnahmen.

2010 wurde zum dritten Mal die Bilanz des Aktionsplans Hochwasser (1995-2010) gezogen. Diese Bilanz zeigte, dass viele bis 2010 geplanten Maßnahmen effektiv und wirkungsvoll mit ihrem vorab geschätzten Kostenaufwand umgesetzt werden konnten.

Ziele bis 2020

  • Die Schadenrisiken sollen um 25 Prozent verringert werden.
  • Extreme Hochwasserstände unterhalb der staugeregelten Bereiche sollen um bis zu 70 cm vermindert werden.
  • Die unmittelbar am Rhein und in seiner Nähe wohnende Bevölkerung soll durch Hochwassergefahren- und -risikokarten, die die gefährdeten Bereiche offen legen, sensibilisiert werden.
  • Die Zeiträume für die Vorhersage von Hochwasser sollen deutlich verlängert werden, um mögliche Schäden zu vermindern.

Der Rhein und sein Einzugsgebiet