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Umweltziele

Den Kern der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) bilden Umweltziele. Sie geben den Rahmen für die langfristige nachhaltige Gewässerbewirtschaftung auf der Grundlage eines hohen Schutzniveaus für die Gewässerumwelt vor.

Oberflächengewässer sind eine entscheidende Quelle als Wasserressource in der Landwirtschaft und Industrie. Gleichzeitig bilden Seen, Bäche und Flüsse sowie die Mündungsgebiete und Küstengewässer Lebensräume für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt.

Oberflächengewässer sollten daher einen "guten ökologischen" und "guten chemischen" Zustand erreichen. Sie dürfen sich ebenfalls in Zukunft gegenüber einem guten ökologischen und chemischen Zustand nicht verschlechtern.

Die Einträge chemischer Stoffe, die eine besondere Belastung der Umwelt hervorrufen (im EG-Rahmen festgelegte prioritäre Stoffe), sollen schrittweise verringert werden. Die Schutzziele vorhandener Schutzgebiete gelten auch als Umweltziele der Richtlinie für die betroffenen Wasserkörper und Gewässer.

Für das Grundwasser fordert die Wasserrahmenrichtlinie einen "guten mengenmäßigen Zustand", um eine ausreichende Menge und einen "guten chemischen Zustand" um eine ausreichende Güte dieser größten Trinkwasserressource zu sichern. Weiterhin gilt zukünftig ein Verschlechterungsverbot.