
Hochwasser sind natürliche, durch hohe Niederschläge hervorgerufene Wasserstandsschwankungen in Fließgewässern, die durch unterschiedliche Wetterverhältnisse hervorgerufen werden und zum Wesen eines Flusses gehören. Wenn Menschen und ihre Nutzungen den Gewässern zu nahe kommen, können bei Hochwasser Schäden entstehen. Die Natur kennt keine Schäden – nur Dynamik.
Eine Ursache für großflächige Überschwemmungen bei Hochwasser ist der deutlich verringerte Wasserrückhalt im Rheineinzugsgebiet und am Rheinstrom, den wir größtenteils selbst zu verantworten haben.
Die Rheinanlieger arbeiten seit 1995 gemeinsam daran, mögliche, durch Hochwasser verursachte Schäden bis 2020 im Rahmen der ganzheitlichen Hochwasservorsorge und des Hochwasserschutzes um 25 Prozent zu verringern. Dafür sollen unterhalb der staugeregelten Oberrheinstrecke auch extreme Hochwasserstände um bis zu 70 Zentimeter vermindert werden.
Ein separates Kartenwerk, der Rhein-Atlas der Überschwemmungsgefährdung und der möglichen Schäden bei Extremhochwasser, soll die Menschen am Rhein auf ihre persönliche Gefährdung und mögliche Eigentumsschäden bei Extremhochwasser aufmerksam machen.
Weitere Bemühungen im Rahmen des Hochwasserschutzes laufen darauf hinaus, die Zeiträume für die Vorhersage von Hochwasserereignissen deutlich zu verlängern, um mögliche Schäden zu vermindern. Der Handlungsbedarf ist im Aktionsplan Hochwasser und gleichfalls im Programm „Rhein 2020“ offen gelegt.
Die Rheinminister haben diese Ziele in ihrer Konferenz 2007 bekräftigt.
dass es schon immer Hochwasser gab und immer geben wird?
Schwankende Wasserstände und Hochwasserereignisse gehören zum natürlichen Kreislauf dazu.