
Der Zustand des Rheins wird von der Schweiz bis in die Niederlande überwacht. Die Karte des Rheineinzugsgebietes (unten) zeigt die Lage der Messstellen.
Von großer Bedeutung ist die biologische Überwachung und Klassifizierung des Vorkommens von Wasserpflanzen, Algen, Fischen und wirbellosen Kleinlebewesen. Auch die Merkmale wie die Gewässerstruktur (ökomorphologische Qualität) werden in die Untersuchung einbezogen.
Wenn am Rhein oder an großen Nebenflüssen ein Störfall oder ein Unfall auftritt, wird nach dem in der IKSR vereinbarten Warn- und Alarmplan Rhein verfahren. So werden die zuständigen Behörden der Unterlieger beim Überschreiten vereinbarter Orientierungswerte für in das Gewässer eingeleitete Schadstoffe benachrichtigt, so dass diese – wenn erforderlich - Vorsorgemaßnahmen einleiten können. Die Überwachung und der Warn- und Alarmplan Plan können gleichzeitig dafür genutzt werden, Verursacher störfall- oder unfallbedingter Einleitungen ausfindig zu machen, wenn diese den Stör- oder Unfall nicht selbst gemeldet haben.
Bericht über die Koordinierung der Überblicksüberwachungsprogramme in der Flussgebietseinheit Rhein (PDF 4,5 MB)
Rhein-Messprogramm Chemie 2007 – 2012 (PDF 1,1 MB)

dass regelmäßig mehr als 100 Wasserinhaltsstoffe in Wasser und Schwebstoffen erfasst und bewertet werden?
Dazu gehören Nährstoffe, Schwermetalle und organische Mikroverunreinigungen.