Fotos Collage: Ulrich Haufe, M.-H.Claudel, Nicole Kühl / Fotolia

Biotopverbund

Die Biotope entlang des Rheins – also die Lebensräume der Artengemeinschaften der Pflanzen und Tiere - sollen wieder miteinander vernetzt werden, damit die ökologische Durchgängigkeit gewahrt bleibt. Diese Wiederherstellung des Biotopverbundes entlang des Rheins vom Bodensee bis zur Nordsee ist eines der Ziele von „Rhein 2020“, dem Programm zur nachhaltigen Entwicklung des Rheins der IKSR und soll mit folgenden Aktionen umgesetzt werden:

  • Freie Fließstrecken erhalten
  • Gewässerdynamik wieder zulassen
  • Ufer- und Sohlstrukturen vielfältiger gestalten (lassen)
  • Altauen dem Fluss öffnen
  • Landwirtschaft in Aue extensivieren
  • Wanderhindernisse für Flussfauna beseitigen
  • Altarme und Gießen anbinden

Das Konzept für die Erhaltung, Aufwertung und Vernetzung der wertvollen Biotoptypen entlang des Rheins vom Bodensee bis zum Meer ist im Bericht und Atlas der IKSR zur Herstellung des Biotopverbundes am Rhein enthalten. Es formuliert konkrete Entwicklungsziele für unterschiedliche Rheinabschnitte, setzt klare räumliche Schwerpunkte, gibt Handlungsanweisungen zur Wiederverknüpfung der acht verschiedenen Biotoptypen und zeigt für den Gesamtrhein den Handlungsbedarf für die Herstellung eines großräumigen Biotopverbundes auf. Das Konzept dient gleichermaßen dem Gewässer-, Natur- und Hochwasserschutz.

Die relevanten Gebiete sind auf mehr als 40 Einzelkarten im „Atlas“ zum „Biotopverbund am Rhein“ (IKSR 2007) dargestellt. Der Atlas kann als CD-Rom kostenfrei über unser Kontaktformular bestellt werden.

 

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Ökologischer Verbund

Den ökologischen Verbund Quelle-Bach-Fluss-Bett-Aue- Grundwasser wiederher- zustellen sowie Quer- und Längsverbauungen zu beseitigen, nennt man Renaturierung oder Rückbau von Fließ- gewässern.

Sie fördert gleichzeitig den Wasserrück- halt, was auch im Sinne der Hochwasservorsorge ist.