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auf den Webseiten der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins.

IKSR unterstützt weltweite grenzüberschreitende Wasserkooperation

Der IKSR-Präsident, Gustaaf Borchardt, nimmt am 29./30. November 2016 in Ventiane, Laos, an einem Workshop über die Wasserdiplomatie im Mekong-Einzugsgebiet teil. Dabei werden mit den Mitgliedern der Mekong River Kommission am Rhein gewonnene Erfahrungen in Bezug auf Konfliktlösungen und Konfliktvermeidung ausgetauscht. Organisation und Funktionsweise der erfolgreichen internationalen Zusammenarbeit am Rhein stehen dabei im Fokus. Gleichfalls war er am 23. November 2016 Teilnehmer einer Konferenz am Toten Meer zum Unteren Jordan, organisiert von der Umweltorganisation EcoPeace. Dabei konnten die am Rhein gewonnenen Erfahrungen mit Vertretern aus Israel, Palästina und Jordanien geteilt werden.

IKSR unterstützt den weltweiten Erfahrungsaustausch über grenzüberschreitende Wasserkooperation

Der IKSR-Präsident, Gustaaf Borchardt, nimmt vom 31. Oktober bis 1. November 2016 in Teheran, Iran, gemeinsam mit der deutschen Delegationsleiterin, Heide Jekel, an einem Workshop zum „Erfahrungsaustausch über grenzüberschreitende Wasserkooperation und regionale Wasserdiplomatie“ teil. Dabei werden gewonnene Erfahrungen am Rhein und in anderen großen europäischen Flüssen mit den Iranern ausgetauscht.  Anhand von Beispielen werden verschiedene Wege aufgezeigt, divergierende Nutzungsinteressen zusammenzuführen und mögliche Konflikte um Wasserressourcen im Konsens zu lösen.

Im Mai und September 2016 haben im Rahmen des CCICED (China Council for International Cooperation on Environment and Development = Chinesischen Rates für Internationale Zusammenarbeit im Umwelt- und Entwicklungsbereich) zwei Workshops auf Ministerebene in Brüssel und Beijing stattgefunden, wobei der IKSR-Präsident über die Erfahrungen in der seit 1950 bestehenden Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins berichtet hat. Insbesondere fand der Schritt für Schritt-Ansatz, d.h. dass zunächst die Wasserqualität verbessert und danach ökologische und Wassermengenfragen behandelt wurden, großes Interesse. Auf diese Weise ist in der IKSR das integrierte Wassermanagement als Vorläufer für europäische Richtlinien im Bereich Wasser entwickelt worden. Organisation und Funktionsweise der Zusammenarbeit in der IKSR standen gleichfalls im Fokus des Erfahrungsaustausches.

IKSR-Beitrag: Eröffnung der Wasserkraftanlage K

IKSR-Beitrag anlässlich der Eröffnung der Wasserkraftanlage K der EDF in Kembs (20. Oktober 2016)

Der IKSR-Präsident, Gustaaf Borchardt,  hat bei der feierlichen Eröffnung der neuen Wasserkraftanlage K der EDF am 20. Oktober 2016 in Kembs die vielen ökologischen Aufwertungen des Altrheins lobend hervorgehoben. Diese beziehen sich auf die seit 2010 laufende deutlich höhere Restwasserdotierung im Altrhein, auf einen neuen Fischpass für den Fischaufstieg in den Rheinseitenkanal und Schutzvorrichtungen für den Fischabstieg in einen Altarm und den Altrhein, auf 100 ha reaktiviertes Auengebiet auf der Rheininsel und die teilweise Wiederherstellung eines natürlichen Geschiebetriebs im Altrhein.

Er sprach in diesem Zusammenhang auch die insgesamt wichtige Fischdurchgängigkeit des Rheins von der Mündung bis Basel an und verwies auf bereits gebaute Fischpässe in Iffezheim (2000), Gambsheim (2006) und Straßburg, der im Mai 2016 offiziell eröffnet worden ist . Der Fischpass Gerstheim ist im Bau und wird 2018 funktionsfähig sein. Technische Möglichkeiten, die noch ausstehenden Oberrhein-Wasserkraftanlagen Rhinau, Marckolsheim und Vogelgrün ebenfalls mit ökologisch nachhaltigen Fischpassbauten auszustatten, werden zurzeit in einer IKSR-Gruppe gesucht. Der im Raum stehende EDF-Vorschlag, auf diesem Streckenabschnitt ein Fang-Transport-System mittels Schiff für den Fischtransport einzusetzen, findet nicht die Zustimmung aller Staaten im Rheineinzugsgebiet wie der Präsident der IKSR in Kembs gegenüber der EDF in seiner Rede deutlich zum Ausdruck brachte. Die Lachse müssen, um sich zu vermehren, ihre Heimatbäche aus eigner Kraft wieder erreichen können wie  bereits in mehreren Rhein-Ministerkonferenzen unterstrichen wurde.“

Pressekonferenz am 13. Oktober 2016 in Koblenz

Internationaler und nationaler Gewässerschutz am Rhein
 „30 Jahre nach Sandoz“
Wo stehen wir heute und was steht noch an?

Hohe Investitionen in den Umwelt- und Gewässerschutz – ausgelöst durch den Sandoz-Brandunfall vor 30 Jahren - haben aufgezeigt, dass es möglich ist, aus der Kloake Rhein wieder einen weitgehend sauberen Strom zu machen. Dafür ist der vielfältig genutzte Rhein mit seiner hohen Industriedichte an seinen Ufern weltweit zum Beispiel geworden. Unzählige Besucher aus Asien, Afrika, Mittel- und Südamerika sowie weltweite Einladungen zu Umweltkongressen belegen dies. 

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Hintergrundinformationen

IKSR - innovatives Nachweisinstrument für die Wirksamkeit von Hochwasservorsorgemaßnahmen

Mit einem neuen IKSR-Instrument kann die Wirksamkeit von Hochwasservorsorgemaßnahmen am Rhein quantitativ nachgewiesen werden. Die durchgeführten Berechnungen zeigen, dass das 1998 festgelegte ehrgeizige Ziel des Aktionsplans Hochwasser, die Hochwasserrisiken im Zeitraum 1995 bis 2020 um 25 % zu verringern, mit den bereits umgesetzten und bis 2020 vorgesehenen Maßnahmen erreicht wird. Dieses Instrument könnte auch für andere Flussgebietskommissionen interessant sein. Die IKSR stellt das neu entwickelte Instrument einschließlich der zu Grunde liegenden Methoden auf Wunsch auch anderen Staaten bzw. deren Behörden oder wissenschaftlichen Einrichtungen zur Verfügung.                  

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Workshop zum Thema "Fischabstieg"

Am 6. und 7. Oktober 2016 fand ein internationaler Workshop zum Thema „Fischabstieg“ in Roermond (NL) statt.
Hauptthemen der Veranstaltung waren innovative Lösungsansätze zu Rechen & Bypässen, Fischleitsystemen, Unterhaltung von Wasserkraftanlagen, Minderung der Sterblichkeit in Turbinen, wasserkraftbezogene Politik und Gesetzgebung, Wissensverbreitung, Telemetrie-Überwachungstechniken und Kriterien zur Effizienzprüfung von Maßnahmen.

Die Präsentationen sind nun hier abrufbar.

IKSR bei Eröffnung des 2. World Fish Migration Day in Washington

Der Welt-Wanderfisch-Tag findet am 21. Mai 2016 zum zweiten Mal statt. Im Fokus steht die ökologische Durchgängigkeit von Flüssen für Wanderfische. 1500 Organisationen bei mehr als 400 Veranstaltungen beteiligen sich und lenken die Aufmerksamkeit auf Lachs & Co. Auch die IKSR ist dabei! Der Präsident der IKSR, Gustaaf Borchardt, eröffnet am 20. Mai 2016, gemeinsam mit anderen renommierten Persönlichkeiten den 2. Welt-Wanderfisch-Tag in Washington. Er spricht die Erfolge bei der Wiederansiedlung des Lachses im Rhein an. Ein weiterer wichtiger Meilenstein ist erreicht: Der 3. Oberrheinfischpass an der Staustufe Straßburg wird am 19. Mai 2016 offiziell eröffnet.

Neun Staaten - ein Flussgebiet

Zum Wohl des Rheins und aller ihm zufließenden Gewässer kooperieren die Mitglieder der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) - Schweiz, Frankreich, Deutschland, Luxemburg, die Niederlande und die Europäische Kommission - erfolgreich mit Österreich, Liechtenstein, der belgischen Region Wallonien und Italien. Die Schwerpunkte der Arbeit sind die nachhaltige Entwicklung des Rheins, seiner Auen und der gute Zustand aller Gewässer im Einzugsgebiet.

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IKSR publiziert Klimawandelanpassungsstrategie für das Rheineinzugsgebiet

2015: Über 150 aufsteigende Lachse in Iffezheim beobachtet - Fischaufstieg bis in die Schweiz weiterhin wichtiges IKSR-Thema

Der Ende 2013 wieder eröffnete Fischpass in Iffezheim verdeutlicht die ermutigende Entwicklung bei den Wanderfischen im Rhein. Zwischen Januar und Anfang Juni 2015 wurden an der Beobachtungsstation bereits über 150 Lachse, 30 Maifische und 120 Meerneunaugen gezählt, wesentlich mehr als in den Jahren zuvor! Diese Ergebnisse sind ermutigende zusätzliche Motivation und unterstützen den französischen Willen den kompletten Oberrhein– neben den Staustufen Straßburg (Fischpass geht bald in Betrieb) und Gerstheim (Fischpass kurz vor Baubeginn) – auch diejenigen in Rhinau, Marckolsheim und Vogelgrün - fischpassierbar zu machen. Die IKSR wird jetzt eine Projektgruppe zu diesem Thema einsetzen.  Lesen Sie weiter >>

IKSR gewinnt den prestigeträchtigen Thiess International Riverprize

Jahrzehntelange grenzüberschreitende Arbeit im Rheinschutz weltweit gewürdigt!

Am 16. September 2014 hat die IKSR in Canberra (Australien) den Thiess International Riverprize 2014 gewonnen. Der Preis wurde dem Präsidenten der IKSR, Gustaaf Borchardt und der stellvertretenden Geschäftsführerin, Anne Schulte-Wülwer-Leidig während einer Gala-Veranstaltung überreicht.

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Die Geschichte der IKSR

Was waren die Gründe für die Zusammenarbeit?  Welche Schritte und Ereignisse waren maßgebend?  Die IKSR wird weltweit zu einem Vorbild für den Umwelt- und Gewässerschutz, an dem sich zahlreiche Organisationen orientieren.  Das Sekretariat hat dazu einige neue Seiten über die Erfolgsgeschichte der IKSR erstellt. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Der Rhein und sein Einzugsgebiet

Der vorliegende Bericht gibt einen Überblick über ökologische Verbesserungen am Rheinstrom und über die aktuelle chemische Wasserqualität. Zudem wird Bilanz über die bisherige Umsetzung des Aktionsplans Hochwasser gezogen.

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Mikroverunreinigungen

In den letzten Jahren konnte die Verschmutzung des Rheins und vieler seiner Nebengewässer durch die Verringerung der Schad- und Nährstoffeinträge aus Industrie und Kommunen deutlich verbessert werden. Eine neue Herausforderung an den Gewässerschutz stellen jedoch die Mikroverunreinigungen dar.

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15.09.2016
Berichte

238. Bericht des Präsidenten der IKSR 2016

Der Präsident der IKSR erstattet jährlich in der PLEN-CC Bericht über die wichtigsten Kommissionsaktivitäten...


08.08.2016
Berichte

237. Technischer Bericht „Instrument und Methode zum Nachweis der Änderung bzw. Reduzierung des Hochwasserrisikos“

Die IKSR hat zum Nachweis der Effekte von Maßnahmen auf das Hochwasserrisiko eine Methode entwickelt, die in...


08.08.2016
Berichte

236. Synthesebericht "Nachweis der Minderung des Hochwasserrisikos (APH) unter Berücksichtigung der Maßnahmentypen und Schutzgüter der HWRM-RL"

Mit einem neuen IKSR-Instrument kann die Wirksamkeit von Hochwasservorsorgemaßnahmen am Rhein quantitativ...


09.08.2016
Berichte

235. Warn- und Alarmplan Rhein Meldungen 2015

Ziel des Warn- und Alarmplans (WAP) ist, plötzlich im Rheineinzugsgebiet auftretende Verunreinigungen mit...


19.07.2016
Berichte

234. Stoffdatenblatt - Kupfer

Die IKSR hat beschlossen, für die Liste der Rhein-relevanten Stoffe  entsprechend den Regeln von Anhang...


11.10.2016
Pressemitteilungen

Internationaler und nationaler Gewässerschutz am Rhein "30 Jahre nach Sandoz" wo stehen wir heute und was steht noch an?

Hohe Investitionen in den Umwelt- und Gewässerschutz – ausgelöst durch den Sandoz-Brandunfall vor 30 Jahren - haben aufgezeigt, dass es möglich ist, aus der Kloake Rhein wieder einen weitgehend sauberen Strom zu machen. Dafür ist der vielfältig genutzte Rhein mit seiner hohen Industriedichte an seinen Ufern weltweit zum Beispiel geworden. Unzählige Besucher aus Asien, Afrika, Mittel- und Südamerika sowie weltweite Einladungen zu Umweltkongressen belegen dies. Koblenz, 13. Oktober 2016Auf diesen Erfolg haben heute die Internationale Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) und die deutsche Flussgebietsgemeinschaft...


07.07.2016
Pressemitteilungen

IKSR-innovatives Nachweisinstrument für die Wirksamkeit von Hochwasservorsorgemaßnahmen

Mit einem neuen IKSR-Instrument kann die Wirksamkeit von Hochwasservorsorgemaßnahmen am Rhein quantitativ nachgewiesen werden. Die durchgeführten Berechnungen zeigen, dass das 1998 festgelegte ehrgeizige Ziel des Aktionsplans Hochwasser, die Hochwasserrisiken im Zeitraum 1995 bis 2020 um 25 % zu verringern, mit den bereits umgesetzten und bis 2020 vorgesehenen Maßnahmen erreicht wird. Dieses Instrument könnte auch für andere Flussgebietskommissionen interessant sein. Die IKSR stellt das neu entwickelte Instrument einschließlich der zu Grunde liegenden Methoden auf Wunsch auch anderen Staaten bzw. deren Behörden...


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