Rhein bei Koblenz (Foto: Dietmar Putscher)

Naturschutz

Zahlreiche wasserabhängige Schutzgebiete im Rheineinzugsgebiet tragen  zusammen mit weiteren Schutzmaßnahmen dazu bei, die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts des Rheinsystems zu erhalten und, wo nötig, wiederherzustellen.

Im Einzugsgebiet des Rheins befinden sich

  • rund 26.500 Wasserschutzgebiete für Trinkwasserentnahmen. Sie müssen vor diffusen Stoffeinträgen aus der Landwirtschaft und dem städtischen Umfeld geschützt werden.
  • etwa 250 ausgewiesene oder vorgeschlagene Vogelschutzgebiete und etwa 2.360 vorgeschlagene Fauna-Flora-Habitat-Gebiete. Als Teil des Biotopverbund- und Schutzgebietssystems „Natura 2000“ dienen sie dem Erhalt wasserabhängiger Lebensräume und Arten, zum Beispiel dem Schutz bedeutender Fischlebensräume und wichtiger Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiete für Vögel. Die Gesamtfläche wasserabhängiger Natura 2000-Gebiete im Rheingebiet beträgt 19.000 km², das entspricht etwa 10 Prozent.
  • Gebiete nach EG-Fischgewässer- oder Muschelgewässer-Richtlinie auf einer Gesamtlänge von rund 5.900 km über 100 Teilabschnitte. Neben dem Wattenmeer sind die Gewässer des Programms „Rhein & Lachs 2020“ von überregionaler Bedeutung.
 

vergrößern / verkleinern

AAAAA