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Wasserrahmenrichtlinie

Für die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) gelten klare Vorgaben und Fristen.

Im Jahr 2004 wurde eine groß angelegte Inventur des Rheins und der Gewässer in seinem Einzugsgebiet einschließlich des Grundwassers, die sog. Bestandsaufnahme abgeschlossen. Damit steht vorläufig fest, welche Gewässer im Jahr 2015 einen guten Zustand erreichen können und bei welchen das ohne zusätzliche Maßnahmen nicht der Fall sein wird.

Damit für das gesamte Rheineinzugsgebiet überprüft werden kann, wie der aktuelle Zustand ist und ob Verbesserungsmaßnahmen in Bezug auf die wichtigsten Bewirtschaftungsfragen Erfolg haben, müssen die Gewässer in regelmäßigen Abständen überwacht werden. Die Staaten im Rheineinzugsgebiet haben sich entschieden, zusätzlich zu den von der WRRL geforderten nationalen Berichten über die Überwachungsprogramme einen gemeinsamen zusammenfassenden Bericht über die Koordinierung der Überblicksüberwachungsprogramme zu erstellen, die seit Ende 2006 anwendungsbereit sind.

Bis 2009 sind für alle europäischen Flusssysteme Bewirtschaftungspläne aufzustellen. Die darin festgelegten Maßnahmen müssen bis spätestens 2012 wirksam und die Umweltziele bis 2015 erreicht werden. Die Richtlinie legt großen Wert auf die Einbindung der Öffentlichkeit, also aller Bürgerinnen und Bürger im Rheineinzugsgebiet.

Europäische Kommission

Die Europäische Kommission ermöglicht den Zugang zu Berichten aller EU- Mitgliedstaaten und Flussgebietskonventionen zur Umsetzung der Wasser- rahmenrichtlinie und hat 2007 hierzu einen europäischen Bericht vorgelegt