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Wasserqualität

Die Wasserqualität des Rheins und vieler seiner Nebengewässer hat sich in den letzten 30 Jahren dank zahlreicher Maßnahmen, vor allem durch die engagierte Umsetzung des Aktionsprogramms Rhein der IKSR deutlich verbessert. So hat die Belastung mit Schwermetallen und anderen Schadstoffen im Rhein abgenommen. Der Sauerstoffgehalt des Rheinwassers und die Artenzahl der Kleintiere am Rheinboden sind wieder angestiegen. Einige wenige Stoffe werden im Wasser oder Schwebstoff jedoch immer noch in zu hohen Konzentrationen nachgewiesen.

Rheinwasser soll künftig so beschaffen sein, dass die Zielvorgaben und Umweltqualitätsnormen aller für den Rhein bedeutender Stoffe dauerhaft eingehalten werden. Nur so lassen sich der Schutz der Lebensgemeinschaften im Rhein, die Trinkwasserversorgung, die Eignung von Fischen für den menschlichen Verzehr und die Verwendung von Rheinsedimenten (zum Beispiel für den Landschaftsbau und die Bodenverbesserung) sicherstellen.

Für die weitere Verbesserung der Wasser- und Schwebstoffqualität des Rheins und der Nordsee sind insbesondere die Minderung von Mikroverunreinigungen - zum Beispiel aus Siedlungsabwässern - und Verringerung diffus in Gewässer eingetragener Schad- und Nährstoffe vonnöten, zum Beispiel aus der Landwirtschaft oder aus in der Vergangenheit verschmutzten Flusssedimenten.

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 (23. 03. 2017)
 
Der Rhein ist die wichtigste Kultur- und Handelsachse Mitteleuropas, In seinem Einzugsgebiet leben 58 Millionen Menschen in neun Staaten.  (23. 03. 2017)
 
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Wussten Sie ...

dass der überwiegende Anteil von verschmutzten Sedimenten in den Niederlanden landet?

Die Stadt Rotterdam musste 1987 noch jährlich 10 Millionen Kubikmeter belasteten Rheinschlamm aus ihrem Hafenbecken in die Sonder- mülldeponie „de Slufter“ schaffen, seit 1999 dank der verbesserten Wasser- und Schwebstoffqualität „nur“ noch 5 Millionen Kubikmeter pro Jahr.