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Pflanzen und Tiere

In den unzähligen unterschiedlichen Lebensräumen am Rhein und in seinen Nebenflüssen sind viele hundert Tier- und Pflanzenarten heimisch.

Jede Art ist an die besonderen ökologischen Eigenschaften ihres Lebensraums angepasst, an Wassertemperatur und Strömungsstärke, an Sauerstoff- und Nährstoffgehalt.

Von einer bestimmten vorgefundenen Art kann auf den ökologischen Zustand des Lebensraums geschlossen werden. Einige für einen bestimmten Lebensraum typische Fische und andere Wasserlebewesen dienen daher auch als Zeiger des ökologischen Zustands. Plankton und Wasservögel spielen gleichfalls eine wichtige Rolle.

Die letzten biologischen Bestandsaufnahmen ergaben, dass sowohl bei den Fischen als auch bei den wirbellosen Kleintieren (darunter Schnecken, Insektenlarven und Muscheln) viele Arten, die im Rhein als ausgestorben oder stark dezimiert galten, zurückgekehrt sind.

Trotz dieser Erfolge sind die heutigen Lebensgemeinschaften noch weit von einem stabilen Gleichgewicht entfernt.

Die Naturferne und Gleichförmigkeit im Rhein und seinen Nebenflüssen lassen Allerweltsarten und eingewanderte Arten mit geringen ökologischen Ansprüchen gedeihen. Um die biologische Vielfalt zu vergrößern, müssen die Flüsse wieder abwechslungsreicher und naturnäher werden.

Der Synthesebericht enthält die gesamten biologischen Untersuchungsergebnisse aus dem zweiten Monitoring-Zyklus (2012/2013) für den Bewirtschaftungsplan und vergleicht diese mit den Ergebnissen aus den Jahren 2006/2007. Dabei werden die Daten zu Phytoplankton, Makrophyten / Phytobenthos, Makrozoobenthos und Fischfauna im Rhein insgesamt bewertet.

 

 

 

Wussten Sie ...

dass 1966 für kurze Zeit sogar ein Wal im Rhein lebte?

Der „Moby Dick“ getaufte Weißwal schwamm während eines Monats rheinaufwärts bis nach Bonn und wieder zurück in die Nordsee. Heute erinnert das Fahrgastschiff "Moby Dick" der Bonner-Personen- Schifffahrt an diesen Besuch aus der Nordsee.