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Herausforderungen

Dringender Handlungsbedarf besteht vor allem bei der Hochwasservorsorge und der Verbesserung des Ökosystems, insbesondere, da die Auswirkungen des Klimawandels vorhandene Probleme im Wassersektor verschärfen werden.

Einträge von Schadstoffen und Stickstoffverbindungen vor allem aus diffusen Quellen wie der Landwirtschaft sowie Mikroverunreinigungen aus Siedlungsentwässerungen müssen weiter vermindert werden, um die menschliche Gesundheit, das Ökosystem oder dessen Nutzungen nicht zu gefährden.

Die Rhein-Ministerkonferenz hat am 18. Oktober 2007 in Bonn folgende konkrete Beschlüsse gefasst:

  • eine gemeinsame Strategie aufzustellen, um der neuen Herausforderung der Mikroverunreinigungen (bestimmte Arzneimittel, Haushaltschemikalien, etc.) angemessen zu begegnen;
  • eine „Gesamtstrategie Sedimentmanagement Rhein“ auszuarbeiten;
  • einen „Masterplan Wanderfische Rhein“ bis Ende 2009 auszuarbeiten. Als erste Schritte sollen hierbei bis 2015 der Aufstieg von Wanderfischen in das Rheinsystem über die Haringvlietschleusen verbessert sowie an der Staustufe Straßburg ein Fischpass eingebaut werden;
  • im Rahmen der fristgerechten Umsetzung des Aktionsplans Hochwasser und unter Beachtung der Auswirkungen des Klimawandels alle realistischen Möglichkeiten zur Schaffung zusätzlicher Rückhalteräume zur Minderung der Extremhochwasserstände und zur Minderung von Hochwasserschäden zu prüfen;
  • gemeinsam im Rheineinzugsgebiet Anpassungsstrategien für die Wasserwirtschaft zu entwickeln, damit sie den Herausforderungen des Klimawandels gewachsen sind.