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Der Wendepunkt - der Sandoz-Unfall

1.11.1986

Nach einem Brand in einer Lagerhalle der Sandoz-AG bei Basel am 1. November 1986 floss Löschwasser mit bis zu dreißig Tonnen Pestiziden in den Rhein und tötete Fische und andere Lebewesen auf Hunderten von Rheinkilometern. 

Zum ersten Mal solidarisierten sich die Bürger von der Schweiz bis in die Niederlande mit dem Rhein und für seinen Schutz. Der starke öffentliche Druck auf die Regierungen der Staaten im Rheineinzugsgebiet verhalf der IKSR zu wachsendem Einfluss.

Die Minister verabschiedeten in der Folge das anspruchsvolle „Aktionsprogramm Rhein“ und betrauten die IKSR mit der Koordinierung und der Erfolgskontrolle. Binnen zehn Jahren sollte die eingeleitete Menge von 40 gefährlichen Chemikalien halbiert werden. Der Rhein sollte wieder so sauber werden, dass Lachse in ihm leben können.

Der Störfall von Sandoz wurde zum Wendepunkt des Umwelt- und Gewässerschutzes im Rheineinzugsgebiet.

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