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Herzlich Willkommen

auf den Webseiten der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins.

Neun Staaten - ein Flussgebiet

Zum Wohl des Rheins und aller ihm zufließenden Gewässer kooperieren die Mitglieder der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) - Schweiz, Frankreich, Deutschland, Luxemburg, die Niederlande und die Europäische Kommission - erfolgreich mit Österreich, Liechtenstein, der belgischen Region Wallonien und Italien. Die Schwerpunkte der Arbeit sind die nachhaltige Entwicklung des Rheins, seiner Auen und der gute Zustand aller Gewässer im Einzugsgebiet.

Ziele und Aufgaben

In der IKSR erarbeiten Regierungsvertreter/innen der beteiligten Staaten seit 1950 gemeinsame Empfehlungen für Maßnahmenprogramme, die national umgesetzt und finanziert werden. Die IKSR koordiniert diese Arbeiten und diskutiert die Ergebnisse. Folgende Ziele und Aufgaben stehen zurzeit im Mittelpunkt:

  • Verbesserung des chemischen und ökologischen Zustands des Rheins durch die nachhaltige Entwicklung des Ökosystems und die Sicherung der Nutzung von Rheinwasser, auch mit Blick auf eine Entlastung der Nordsee;
  • Ganzheitliche Hochwasservorsorge und Hochwasserschutz unter Berücksichtigung ökologischer Erfordernisse;
  • Unterstützung der koordinierten Umsetzung europäischer Regelungen wie der Wasserrahmenrichtlinie und der Hochwasserrichtlinie im Rheineinzugsgebiet. 

Die Arbeiten werden in Absprache mit Vertretern interessierter Verbände, der Wirtschaft, der Gebietskörperschaften, deren Aktivitäten mit dem Fluss in Zusammenhang stehen, und anderen im Rheineinzugsgebiet tätigen internationalen Kommissionen durchgeführt.

Die Kommission wird von einen Sekretariat mit Sitz in Koblenz unterstützt.

Erfolge

Heute sind 96% der Bevölkerung an Kläranlagen angeschlossen. Viele große Industriebetriebe verfügen über eigene Kläranlagen. Die Wasserqualität und der biologische Zustand des Rheins und vieler seiner Nebengewässer haben sich dadurch deutlich verbessert. Die Anzahl der Tier- und Pflanzenarten hat zugenommen. Der Lachs und andere Wanderfische können seit 2006 von der Nordsee aus Straßburg wieder erreichen.

Auch zur Minderung negativer Folgen von Hochwasserereignissen sind beträchtliche Anstrengungen unternommen worden, u.a. durch die Einrichtung zusätzlicher Hochwasserrückhalteräume.

Ein guter Erfolg für die Zusammenarbeit aller Staaten unter dem Dach der IKSR. Es bleibt jedoch noch viel zu tun!

 

Aktualisierte Seiten

 (10. 02. 2017)
 
Der Zustand des Rheins wird von der Schweiz bis in die Niederlande überwacht. (10. 02. 2017)
 
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Gustaaf Borchardt<br /> Präsident der IKSR

Ich lade Sie ein, unsere Internetseiten zu besuchen und unsere Arbeit im Detail kennen zu lernen. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.